Neben dem rechtlichen ist auch der medizinische Weg wichtig auf dem Weg zu Mann bzw. Frau.

Ohne entsprechende ärztliche Begleitung sollten unserer Auffassung nach weder der Schritt zur Vornamensänderung gem. §1 TSG noch gar die Hormontherapie begonnen werden.

In den einzelnen Ärzte- Bereichen informieren wir über deren Aufgaben auf Deinem Weg.

Auch geben wir Informationen zum Umgang mit den Krankenkassen und dem MDK.

Mit Hilfe von diversen Briefen an und von der jeweiligen Krankenkasse möchten wir auch darauf aufmerksam machen, wie unterschiedlich die eigentlich klar geregelte Gesetzeslage der Kassen und des MDK ausgelegt werden.

Auch hier sind wir für Informationen von Besuchern unserer Page dankbar.

Selbstverständlich werden alle Briefe namentlich unkenntlich gemacht.

Die ICD 10 der WHO
Standards Of Care

Definition nach ICD 10 der WHO
    
Definition Transsexualität (Transidentität) in der derzeit gültigen Fassung der von der Weltgesundheitsorga-nisation (WHO) herausgegebenen "Internationalen Klassifikation psychischer Störungen ICD-10 (1991) und deren diagnostischen Kriterien DSM-IV (1994):

ICD-10 (1991, S.226):

"Es besteht der Wunsch, als Angehöriger des anderen anatomischen Geschlechts zu leben und anerkannt zu werden. Dieser geht meist mit dem Gefühle des unbehagens oder Nichtzugehörigkeit zum eigenen Geschlecht einher. Es besteht der Wunsch nach hormoneller und chirurgischer Behandlung, um den eigenen Körper dem bevorzugten Geschlecht soweit wie möglich anzugleichen.

Diagnostische Leitlinien: "Die Transsexuelle Identität muß mindestens 2 Jahre durchgehend bestanden haben und darf nicht ein Symptom einer anderen psychischen Störung, wie z.B. einer Schizophrenie, sein. Ein Zusammenhang mit intersexuellen, genetischen oder geschlechtschromosomalen Anomalien muß ausgeschlossen sein."

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Standards of Care der WPATH

Am 25. September 2011 veröffentlichte die „World Professional Association for Transgender Health" (WPATH) die siebte Ausgabe ihrer Standards zur medizinischen Begleitung von Transmenschen.

Wichtige Neuerungen sind:

Jegliche Ansätze, Trans wegtherapieren zu wollen, werden als unethisch abgelehnt.

Psychotherapie ist keine zwingende Voraussetzung mehr für die Abgabe von Hormonen und für Operationen.

Gestrichen ist auch der Alltagstest.

Bisher stand im Zentrum, wie sich Transmenschen gegenüber den Medizinern zu beweisen haben, um die notwendige Behandlung zu bekommen. Nun zählt, was die Fachleute für ihre Klientinnen am besten tun können, was der einzelne Transmensch braucht für seine Gesundheit insgesamt.

Grundsätzlich gehen die Standards of Care 7 nicht mehr davon aus, dass Trans für sich eine Krankheit ist und anerkennen, dass es auch Transmenschen gibt, die ohne medizinische Betreuung glücklich sind. Im Vordergrund steht der einzelne Transmensch mit seinen individuellen Bedürfnissen.

Die neuen Standards anerkennen Geschlechtsidentitäten außerhalb von absolut Mann oder absolut Frau.

Hervorgehoben wird, dass für die Gesundheit nicht nur die medizinische Versorgung wichtig ist, sondern auch eine Gesellschaft ohne Diskriminierung und Vorurteile, die Toleranz und ein positives Bild vermittelt.

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OP-Tagebuch

von Tamara & Francine, dem 1. transidenten Paar, das in Deutschland zusammen die GaOP hatte.

Bericht über die GaOP im Markuskrankenhaus FfM.

Diese Informationen sind für Jugendliche nicht geeignet !




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Aktuelles Urteil

Am 11. September 2012 hat das BSG für den Brustaufbau bei MzF-Transsex-uellen entschieden, dass transsexuelle Versicherte einen Anspruch auf geschlechtsangleichende Behand-lungsmaßnahmen einschließlich chirurgischer Eingriffe in gesunde Organe zur Minderung ihres psychischen Leidensdrucks haben können, um sich dem Erscheinungsbild des angestrebten anderen Geschlechts deutlich anzunähern.

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Das persönliche Umfeld

Der größte Fehler ist, dass man die betroffenen transidenten Menschen nach seinem „Coming- Out" in die übliche Geschlechterrolle zwingen will, anstatt ihm/ihr zur Seite zu stehen.

Aber die Eltern und Verwandten, wie auch Freunde versuchen durch psychischem Druck, die Betroffenen wieder in ihr Weltbild zurecht zu rücken.



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Ratgeber A-Z

Fragen gibt es viele -

Antworten aber auch.

Wir versuchen hier möglichst die am häufigsten auftretenden Fragen zum Thema Transidendität aufzugreifen und ausführlich zu beantworten.





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Gericht lehnt Eintragung eines dritten Geschlechts ab

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Zum Veranstaltungskalender auch außerhalb der SHG-TransForMe

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