Der größte Fehler ist, dass man die betroffenen transidenten Menschen nach seinem „Coming- Out" in die übliche Geschlechterrolle zwingen will, anstatt ihm/ihr zur Seite zu stehen.

Aber die Eltern und Verwandten, wie auch Freunde versuchen durch psychischem Druck, die Betroffenen wieder in ihr Weltbild zurecht zu rücken.

Genau diesen Druck brauchen wir nicht, wir wollen einfach nur unser Leben leben.

Also liebe Eltern, Verwandte und Freunde, gebt den Betroffenen eine Chance, der Mensch ändert sich nicht, er bleibt vom Herzen her immer Euer Kind, Enkel, Freund, Nachbar.

Aber man fühlt sich endlich wohl in der Haut.


Familie

Besonders die sehr nahen Verwandten, wie die Eltern, wollen nicht erkennen, dass ihr Kind ein Identiätsproblem mit seinem/ihrem Körper hat.

Wir möchten den Eltern sagen, akzeptieren Sie ihr Kind, so wie es ist, es geht eben seinen/ihren Weg.
Dazu gehören auch transidente Merkmale.

Wenn ihr Euer Kind weiterhin als Euer Kind akzeptiert, dann wird das Kind immer für Euch da sein, wie es vorher auch schon für Euch da war.

Egal, ob schwul, lesbisch, oder transident.

Es gibt eben Menschen, die sich nicht in die übliche gesellschaftliche Geschlechterrolle schieben lassen.

Verwandten

Wie für die Eltern, ist es auch für die Verwandten oftmals ein Schock, dass ihr geliebter Neffe, ihre Nichte oder das Enkelkind offenbart, dass es Idenditätsprobleme mit dem eigenen Körper hat.

Auch den lieben Verwandten können wir nur raten:

Verurteilen Sie den Menschen nicht, der Mensch geht dabei vielleicht unter. Unterstützen Sie den Menschen, er wird Ihnen immer dankbar sein, gerade, wenn es in der Familie zu Konflikten wegen der Transidendität oder auch der Homosexualität kommt. Beweisen Sie, dass Sie dem Betroffenen ein guter Partner oder auch Freund sein können, der auch bei familiären Konflikten Hilfe anbietet und diese vielleicht sogar beenden kann.


Freunde

Auch für die Freunde ist ein Coming-Out oft nicht leicht zu begreifen.

Ist derjenige nun schwul oder lesbisch, will der was von mir ?

Nein, die Befürchtungen könnt Ihr ganz schnell bei Seite wischen. Denkt an Eure schöne, gemeinsame Zeit, die Ihr vielleicht sogar schon im Sandkasten zusammen verbracht habt.

Schmeißt Euren Freund, Eure Freundin nicht einfach weg, wie den Abfall, den die Müllabfuhr abholt.

Der Mensch wird offener, weil er für sich befreiter leben kann. Unterstützt Ihn auch bei Sticheleien durch andere, "sogenannte" Freunde, denn oftmals braucht der/die Betroffene in der Coming-Out Phase jede Hilfe, weil er selbst noch nicht gefestigt genug ist.

Wenn Ihr zu ihm/zu ihr steht, werdet Ihr einen Freund/eine Freundin für's Leben haben, denn eine gute Freundschaft ist das höchste Gut im Leben jedes Menschen.

Freunde sind Menschen, die Deine Vergangenheit akzeptieren, Dich in der Gegenwart mögen und in der Zukunft zu Dir stehen.


Nachbarn

An Euch können wir nur appelieren, lasst Euch nicht herab auf die Stufe derer, die sowieso nur Stammtisch-Parolen verbreiten.

Setzen Sie sich mit der Thematik auseinander, wenn Sie noch niemals etwas damit zu tun hattet.

Die Betroffenen, egal ob nun homo- oder transsexuell. Die Menschen haben keine ansteckende Krankheit, sie werden aus Ihren Kindern keine homo- oder transsexuelle machen, nur weil sie Kontakt zu einander haben.

Auch Sie können die Betroffenen unterstützen indem Sie den Stammtisch-Parolen-Verbreitern Ihre Meinung dazu sagen und dass genau diese zuerst vor ihrer eigenen Haustür kehren sollen.

Kollegen

Begegnen Sie homo- bi- oder transsexuellen Menschen, die sich geoutet haben, genauso, wie vorher.

Die Arbeit leidet nicht unter dem Coming-Out. Schützen Sie ihre Kollegin/Kollegen vor betrieblichem Stalking oder Mobbing und schalten Sie ggf. auch die Geschäftsleitung, den Betriebsrat oder auch nur andere Kollegen/Innen ein und stellen Sie sich auf die Seite der Betroffenen, nicht auf die Seite derjenigen, die mobben oder stalken.

Ihr/e Kollege/In wird weiterhin sehr gut, so wie bisher, mit Ihnen zusammen arbeiten.

Hinterfragen Sie sich sogar, arbeitet der Betroffene nicht sogar besser, als vor dem Coming-Out? Sie werden vermutlich festellen:

Ja, denn eine schwere seelische Last ist von den Schultern gefallen, die denjenigen vielleicht jahrelang sogar ausgebremst hat ?

Direktkontakt  

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SHG TransForMe n.e.V.

Neue Rufnummer:
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In dringenden Fällen rufen wir auch zurück, Handy oder Festnetz.

Nächste Events  

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OP-Tagebuch

von Tamara & Francine, dem 1. transidenten Paar, das in Deutschland zusammen die GaOP hatte.

Bericht über die GaOP im Markuskrankenhaus FfM.

Diese Informationen sind für Jugendliche nicht geeignet !




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Aktuelles Urteil

Am 11. September 2012 hat das BSG für den Brustaufbau bei MzF-Transsex-uellen entschieden, dass transsexuelle Versicherte einen Anspruch auf geschlechtsangleichende Behand-lungsmaßnahmen einschließlich chirurgischer Eingriffe in gesunde Organe zur Minderung ihres psychischen Leidensdrucks haben können, um sich dem Erscheinungsbild des angestrebten anderen Geschlechts deutlich anzunähern.

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Das persönliche Umfeld

Der größte Fehler ist, dass man die betroffenen transidenten Menschen nach seinem „Coming- Out" in die übliche Geschlechterrolle zwingen will, anstatt ihm/ihr zur Seite zu stehen.

Aber die Eltern und Verwandten, wie auch Freunde versuchen durch psychischem Druck, die Betroffenen wieder in ihr Weltbild zurecht zu rücken.



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Ratgeber A-Z

Fragen gibt es viele -

Antworten aber auch.

Wir versuchen hier möglichst die am häufigsten auftretenden Fragen zum Thema Transidendität aufzugreifen und ausführlich zu beantworten.





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Gericht lehnt Eintragung eines dritten Geschlechts ab

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Zum Veranstaltungskalender auch außerhalb der SHG-TransForMe

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