Transidente sind Menschen, die körperlich als Junge oder Mädchen auf die Welt gekommen sind, die sich aber eindeutig dem anderen Geschlecht als zugehörig fühlen.

Warum ist das so?

Das weiß die Wissenschaft genauso wenig, wie sie feststellen kann, warum andere Menschen homosexuell sind. Weder homosexuelle noch transidente sind „heilbar", man kann sie nur auf ihrem Weg begleiten und zu ihnen stehen.


Dabei ist gerade das familiäre Umfeld sehr wichtig.

Viele Eltern fragen sich: „Habe ich was falsch gemacht ?"

Die Antwort ist eindeutig: „Nein die Eltern haben nichts falsch gemacht".

Der größte Fehler jedoch ist, dass man das Kind nach seinem „Coming- Out" in die übliche Geschlechterrolle zwingen will, anstatt ihm zur Seite zu stehen.

Aber die Eltern und Verwandten, wie auch Freunde versuchen durch psychischem Druck uns wieder in ihr Weltbild zurecht zu rücken.

Genau diesen Druck brauchen wir nicht, wir wollen einfach nur unser Leben leben und brauchen auf dem steinigen Weg gerade das persönliche Umfeld und den familiären Halt und die Unterstützung.


Wenn die Betroffenen es geschafft haben, sich darüber klar zu sein, streben sie die körperliche Anpassungen an ihr Identitätsgeschlecht an.

Die Vorstufe davon ist:

1. Sie gehen zum Arzt und Psychologen,

2. beantragen eine Namensänderung und

3. nehmen Hormone um sich dem Wunschgeschlecht so nach und nach an zu passen.

4. streben die geschlechtsangleichende Operation (GaOP) an.

Transsexualität wird fälschlicherweise mit Sexualität gleich gesetzt.

Hierbei geht es nicht um Sexualität sondern um Idenditätsprobleme mit dem eigenen Körper. Deshalb wird der Begriff Transidendität heute immer mehr verwendet, auch von Gutachtern, Psychologen und anderen Ärzten.

Anhand des nebenstehenden Schaubildes, siehst Du, welche einzelnen Schritte Du durchlaufen mußt, beginnend mit der VÄ (Vornamensänderung) bis hin zur PÄ (Personenstandsänderung) nach der erfolgten geschlechtsangleichenden Operation.

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OP-Tagebuch

von Tamara & Francine, dem 1. transidenten Paar, das in Deutschland zusammen die GaOP hatte.

Bericht über die GaOP im Markuskrankenhaus FfM.

Diese Informationen sind für Jugendliche nicht geeignet !




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Aktuelles Urteil

Am 11. September 2012 hat das BSG für den Brustaufbau bei MzF-Transsex-uellen entschieden, dass transsexuelle Versicherte einen Anspruch auf geschlechtsangleichende Behand-lungsmaßnahmen einschließlich chirurgischer Eingriffe in gesunde Organe zur Minderung ihres psychischen Leidensdrucks haben können, um sich dem Erscheinungsbild des angestrebten anderen Geschlechts deutlich anzunähern.

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Das persönliche Umfeld

Der größte Fehler ist, dass man die betroffenen transidenten Menschen nach seinem „Coming- Out" in die übliche Geschlechterrolle zwingen will, anstatt ihm/ihr zur Seite zu stehen.

Aber die Eltern und Verwandten, wie auch Freunde versuchen durch psychischem Druck, die Betroffenen wieder in ihr Weltbild zurecht zu rücken.



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Ratgeber A-Z

Fragen gibt es viele -

Antworten aber auch.

Wir versuchen hier möglichst die am häufigsten auftretenden Fragen zum Thema Transidendität aufzugreifen und ausführlich zu beantworten.





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Gericht lehnt Eintragung eines dritten Geschlechts ab

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Zum Veranstaltungskalender auch außerhalb der SHG-TransForMe

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