Betreuungsverfügung

Die Betreuungsverfügung bietet, für den Fall, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Angelegenheiten zu erledigen, die Möglichkeit der persönlichen und selbstbestimmten Vorsorge. Sie wird erst dann wirksam, wenn sie erforderlich wird.

Das Betreuungsgericht hat bei der Auswahl eines Betreuers die in der Betreuungsverfügung gemachten Vorschläge zu berücksichtigen. Dazu ist es erforderlich, dass im Falle einer Betreuungsbedürftigkeit die Betreuungsverfügung dem Gericht bekannt wird. In der Regel entspricht das Gericht den Wünschen der zu betreuenden Person.

Bei anderen Vorsorgemöglichkeiten (Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung) ist man auf das Vertrauen gegenüber dem Bevollmächtigten bzw. den Ärzten angewiesen, denn der Betroffene ist unter Umständen nicht mehr in der Lage, die eigenen Vorgaben zu kontrollieren.

Jeder kann in die Situation geraten, dass eine Betreuungsverfügung erforderlich werden kann. Nach einem Unfall, einem (Hirn-)Infarkt, bei Alterserkrankung (Demenz), psychischer Erkrankung etc. kann schnell der Fall eintreten, dass der Betroffene nicht mehr selbst handlungsfähig ist und ein anderer für ihn handeln muss.
Das für den Betroffenen örtlich zuständige Amtsgericht als Betreuungsgericht wird in diesem Fall erforderlichenfalls einen Betreuer bestellen. Um zu verhindern, dass eine fremde Person damit betraut wird, empfiehlt sich die Verfügung.

Mit Hilfe der Betreuungsverfügung kann man bestimmen:
  • wer zum Betreuer bestellt werden soll und bei Bedarf auch ausdrücklich, wer nicht,
  • wo der Wohnsitz des Betreuten sein soll,
  • was inhaltlich auch Bestandteil einer Patientenverfügung sein könnte
  • in eingeschränktem Maße auch Umgang mit Finanzen, Geschenke an Kinder usw. Hier ist der Betreuer aber durch gesetzliche Regelungen der Vermögensverwaltung eingeschränkt. (Diese werden dementsprechend auch vom zuständigen Betreuungsgericht überwacht.
Sie sollte nach Möglichkeit handschriftlich erfolgen, eine gesetzliche Vorschrift hierzu gibt es jedoch nicht.
Einmal jährlich sollte man die Betreuungsverfügung aktualisieren, bzw. durch erneute Unterschrift bestätigen.

Auch die Vorsorgevollmacht ist hierbei ein wichtiger weiterer Baustein.

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OP-Tagebuch

von Tamara & Francine, dem 1. transidenten Paar, das in Deutschland zusammen die GaOP hatte.

Bericht über die GaOP im Markuskrankenhaus FfM.

Diese Informationen sind für Jugendliche nicht geeignet !




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Aktuelles Urteil

Am 11. September 2012 hat das BSG für den Brustaufbau bei MzF-Transsex-uellen entschieden, dass transsexuelle Versicherte einen Anspruch auf geschlechtsangleichende Behand-lungsmaßnahmen einschließlich chirurgischer Eingriffe in gesunde Organe zur Minderung ihres psychischen Leidensdrucks haben können, um sich dem Erscheinungsbild des angestrebten anderen Geschlechts deutlich anzunähern.

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Das persönliche Umfeld

Der größte Fehler ist, dass man die betroffenen transidenten Menschen nach seinem „Coming- Out" in die übliche Geschlechterrolle zwingen will, anstatt ihm/ihr zur Seite zu stehen.

Aber die Eltern und Verwandten, wie auch Freunde versuchen durch psychischem Druck, die Betroffenen wieder in ihr Weltbild zurecht zu rücken.



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Ratgeber A-Z

Fragen gibt es viele -

Antworten aber auch.

Wir versuchen hier möglichst die am häufigsten auftretenden Fragen zum Thema Transidendität aufzugreifen und ausführlich zu beantworten.





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Gericht lehnt Eintragung eines dritten Geschlechts ab

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Zum Veranstaltungskalender auch außerhalb der SHG-TransForMe

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