Gericht lehnt Eintragung eines dritten Geschlechts ab

Personenstandssache

Fall „Wanja"

Das Amtsgericht Hannover hat im schriftlichen Verfahren einen Antrag auf Änderung der Geschlechtsangabe von „weiblich" in „inter" oder „divers" abgelehnt. Die erkennende Richterin Frau Gudrun Eichloff-Burbließ stellte fest, dass nach §21 Abs. 1 Nr. 3, 22 Abs. 3 Personenstandsgesetz (PstG) das Geschlecht mit „weiblich", „männlich" oder ohne eine solche Angabe einzutragen ist. Die Angabe des Geschlechts mit „inter" oder „divers" ist gesetzlich nicht vorgesehen. Das Gericht hat eine Vorlage an das Bundesverfassungsgericht nicht für notwendig erachtet, da nicht zu erkennen sei, dass die gesetzliche Regelung gegen die Verfassung verstößt.

Gegen diese Entscheidung ist die Beschwerde zulässig, sie ist binnen eines Monats einzulegen.

Pressemitteilung vom 21.10.2014, Amtsgericht Hannover


LSG NRW Urteil - 08.05.2014 - L 16 KR 453/12

Ein neues, richtungsweisendes, Gerichtsurteil zur Kostenübernahme für die Bartentfernung durch Laserepilation oder durch nichtärztliche Leistungserbringer.

Diesem Gerichtsurteil nach sind gesetzliche Krankenversicherer verpflichtet, auch die Kosten für die Bartentfernung durch Laserepilation oder durch eine von einem nichtärztlichen Leistungserbringer durchgeführte Nadelepilation zu übernehmen, sofern der Krankenversicherer nicht zeitnah einen regionalen ärztlichen Leistungserbringer einer Elektroepilation (Nadelepilation) konkret benennen kann.

Zum Original-Wortlaut des LSG-NRW - L 16 KR 453/12 - L 16 KR 453/12

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OP-Tagebuch

von Tamara & Francine, dem 1. transidenten Paar, das in Deutschland zusammen die GaOP hatte.

Bericht über die GaOP im Markuskrankenhaus FfM.

Diese Informationen sind für Jugendliche nicht geeignet !




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Aktuelles Urteil

Am 11. September 2012 hat das BSG für den Brustaufbau bei MzF-Transsex-uellen entschieden, dass transsexuelle Versicherte einen Anspruch auf geschlechtsangleichende Behand-lungsmaßnahmen einschließlich chirurgischer Eingriffe in gesunde Organe zur Minderung ihres psychischen Leidensdrucks haben können, um sich dem Erscheinungsbild des angestrebten anderen Geschlechts deutlich anzunähern.

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Das persönliche Umfeld

Der größte Fehler ist, dass man die betroffenen transidenten Menschen nach seinem „Coming- Out" in die übliche Geschlechterrolle zwingen will, anstatt ihm/ihr zur Seite zu stehen.

Aber die Eltern und Verwandten, wie auch Freunde versuchen durch psychischem Druck, die Betroffenen wieder in ihr Weltbild zurecht zu rücken.



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Ratgeber A-Z

Fragen gibt es viele -

Antworten aber auch.

Wir versuchen hier möglichst die am häufigsten auftretenden Fragen zum Thema Transidendität aufzugreifen und ausführlich zu beantworten.





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Zum Veranstaltungskalender auch außerhalb der SHG-TransForMe

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